Märkte. Menschen. Maschinen.
100 Jahre Agrar- und Marktkultur in Pulkau
Kunstraum im Pöltingerhof, Rathausgasse 4 / 1. Stock, 3741 Pulkau
Die Ausstellung „Märkte. Menschen. Maschinen." begibt sich auf eine Zeitreise durch 100 Jahre Agrar- und Marktkultur in Pulkau. Historische Fotografien aus der Topothek Pulkau, ausgewählte Objekte aus der Sammlung Erwin Röck und zeitgenössische Arbeiten der Künstlerinnen Eva Riebler und Claudia Hüttl verbinden sich zu einem vielschichtigen Blick auf eine Lebenswelt im Wandel.
Zwischen historischen Bildern und zeitgenössischer Kunst entsteht ein Dialog über das, was sich verändert hat – und über das, was geblieben ist.
Eine Ausstellung über Pulkau, über seine Geschichte und über die Frage, wie wir Zukunft gestalten, wenn wir unsere Herkunft verstehen.
Wer ausstellt
Eva Riebler 1952 in Steyr geboren, studierte Germanistik und Geografie mit Wirtschaftskunde an der Universität Salzburg. Über viele Jahre verband sie in ihrer pädagogischen und publizistischen Arbeit Literatur und Bildende Kunst. Als langjährige Herausgeberin der Literaturzeitschrift etcetera arbeitete sie mit zahlreichen namhaften Künstler:innen zusammen. Sie ist Mitglied des Österreichischen Schriftstellerverbandes und seit 2017 des P.E.N. International und wurde unter anderem mit dem Verdienstzeichen des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Seit 1995 arbeitet Riebler vorrangig mit Acryl, daneben mit Grafik, Eisenradierung und Monoprint. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht immer wieder die Figur, häufig stark abstrahiert und als Projektionsfläche für unterschiedliche Wahrnehmungen und Empfindungen. Ihre Werke wurden in Österreich und international gezeigt – unter anderem in Wien, Peking, Taiwan, Brasilien, Italien, den USA und Japan.
Claudia Hüttl ist Bildende Künstlerin, Kindergartenpädagogin sowie diplomierte Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapeutin. Seit 1997 beschäftigt sie sich intensiv mit Aquarell- und Acrylmalerei und vertiefte ihre künstlerische Arbeit unter anderem an der Akademie Geras und in der Sommerakademie bei Bernhard Hollemann. Seit 2001 ist sie regelmäßig in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen vertreten. Ihre Arbeiten leben von Farbe, Naturbeobachtung und Experimentierfreude. Die unmittelbare Umgebung und Details ihrer Heimat sind ebenso Inspirationsquelle wie Formen und Strukturen der Natur. Während ihre Aquarelle häufig gegenständlicher geprägt sind, arbeitet sie in Acryl auch abstrakt und großformatig. Architektur, Menschen, Porträts und Akt ergänzen ihr vielseitiges künstlerisches Spektrum.
Archivfotos: Topothek Pulkau
Objekte: Sammlung Erwin Röck
Vernissage
19. September 2026, 17 Uhr, Kunstraum im Pöltingerhof. Wir freuen uns auf Sie!