Location
Das Kulturquartier verteilt sich auf drei Häuser mitten in Pulkau, die gemeinsam einen Innenhof bilden: den Pöltingerhof, den Schüttkasten und den Stadtsaal. Jedes hat seine eigene Aufgabe — und keines ist eine künstlich geschaffene Kulisse. Sie werden Schritt für Schritt weiterentwickelt.
Drei Orte. Unterschiedliche Funktionen. Ein Kulturquartier.
Diese Seite geht die drei Häuser durch: was in welchem entsteht, Stockwerk für Stockwerk. Weiter unten steht, welche Räume sich mieten lassen — für eine Ausstellung, ein Konzert, einen Vortrag, eine Feier oder eine Trauung.
Erdgeschoß: Ankommen. Informieren. Entdecken.
Perspektivisch entsteht hier eine Verbindung aus Besucherinformation, Museumsshop, regionalen Produkten und touristischer Anlaufstelle. Geplant sind unter anderem: Museumsshop, regionale Weine, Informationen über Pulkau und Umgebung, Ausflugstipps, Informationen zu Radwegen und perspektivisch Kaffee und kleine Häppchen. Der Ort soll der Ausgangspunkt für den Besuch des Kulturquartiers und für die Entdeckung der Region werden.
Obergeschoß: Museum und Kunstraum
Das Stadtmuseum Zeit:Reise Pulkau erzählt die Geschichte des Ortes anhand seiner Sammlung und seiner Menschen. Hier soll die Geschichte Pulkaus nicht nur ausgestellt, sondern vermittelt und erlebbar gemacht werden. Der Galeriegedanke von MERKIMA entwickelt sich daneben weiter: Im Obergeschoß entsteht perspektivisch ein Kunstraum für zeitgenössische Kunst. Ausstellungen, Lesungen, Diskurs und neue Formate finden hier ihren Platz. Thematisch soll sich dieser Raum mit der Region, den Menschen, dem Leben und den Herausforderungen der Zukunft beschäftigen.
Erdgeschoß: Arbeiten. Ausstellen. Ankommen.
Im Erdgeschoß des Schüttkastens sind künftig vorgesehen: das Büro des Kulturquartiers, das Archiv der Sammlung, ein Workshop- und Ausstellungsraum und zwei Artist-in-Residence-Einheiten. Der Schüttkasten wird damit zum Arbeits- und Produktionsort des Kulturquartiers.
Obergeschoß: Bleiben statt nur besuchen.
Perspektivisch sollen hier zwei bis drei Studios mit kleiner Küche und drei bis sechs Gästezimmer entstehen. Die Räume können für unterschiedliche Zielgruppen genutzt werden: Künstler:innen, Kulturgäste, Radreisende, Workshopteilnehmer:innen und Projektpartner:innen. Damit wird der Schüttkasten zu einem wichtigen wirtschaftlichen Baustein des Kulturquartiers.
Dachgeschoß: Raum für später.
Das Dachgeschoß wird aus bautechnischen Gründen derzeit nicht als reguläre Nutzfläche eingeplant. Es kann perspektivisch als Lager- beziehungsweise Nebenfläche genutzt werden.
Räume für besondere Momente
Der neue Kunstraum im Pöltingerhof ist mehr als ein Ausstellungsraum. Er ist als multifunktionaler Ort für Kunst, Kultur und besondere Begegnungen konzipiert. Die historische Atmosphäre des Pöltingerhofes verbindet sich dabei mit einer flexiblen Nutzungsmöglichkeit — für öffentliche Veranstaltungen ebenso wie für persönliche Anlässe. Das hat eine Kehrseite, und wir sagen sie lieber vorher: Diese Häuser sind zuerst für Ausstellungen, Konzerte und die Sammlung da. Was an Ihrem Wunschtermin frei ist und in welchem Umfang, hängt am Programm — deshalb steht auf dieser Seite kein Belegungsplan, sondern ein Formular.
Wofür sich der Kunstraum eignet
Der Kunstraum eignet sich unter anderem für:
Der Kunstraum kann — je nach Veranstaltung und Verfügbarkeit — individuell genutzt und gestaltet werden.
Der Kunstraum im Pöltingerhof
Wofür die Räume vergeben werden
Die häufigsten Fragen
Interesse an einer Nutzung?
Wir beraten gerne zu Möglichkeiten, Terminen und Rahmenbedingungen. Am meisten hilft uns: der Anlass, der Tag (auch ein ungefährer), wie viele Sie sind und wie lange Sie bleiben wollen. Wir antworten mit dem, was möglich ist, und mit einem Beitrag — nicht mit einem Prospekt.